Autor: Bernd

Wir sind im Oktober 2017 durch Pakistan gefahren und fassen hier unsere Erkenntnisse für DEINE persönliche Reise durch Pakistan zusammen. Der Beitrag ist gespickt mit Informationen von uns bekannten Reisenden, die alle ebenfalls 2017 Pakistan durchquert haben.

Mit Hilfe der Informationen, die wir über all diese Kanäle gesammelt haben und unseren eigenen Erfahrungen ist dieser Beitrag entstanden.

Bitte beachte, dass sich jederzeit Dinge ändern können und sich, obwohl detaillierter Recherche, auch Fehler einschleichen können oder andere Erfahrungen gemacht werden. Bitte beachte, dass bei einer Reise in Pakistan auf jeden Fall die AKTUELLE Sicherheitslage geprüft werden muss.

Allgemeine Informationen für deine Pakistan Reise

Warum Pakistan?

Tja, warum sollte man eigentlich nach Pakistan reisen? Für die einen ist das der schnellste Weg um mit dem eigenen Fahrzeug nach Indien zu fahren, für die anderen das größte Abenteuer, über den Karakorum Highway zu fahren. Immerhin sind 18 der 50 höchsten Gipfel der Welt in Pakistan verortet.

Pakistans Norden bietet unfassbar tolle Trekking- und Wandermöglichkeiten. Die Region ist auch vergleichsweise sicher und die Menschen zelebrieren die Gastfreundschaft.

Außerdem ist die Fahrt über die höchste Fernstraße der Welt ein Abenteuer für sich! Der Khunjerab Pass, der Pakistan und China verbindet, liegt auf über 4700 Metern und bietet fantastische Aussichten.

Die beste Reisezeit für Pakistan

Für den Karakorum Highway

Wenn du in die hohen Regionen zum Trekken willst (z.b. K2-Basecamp Trek), dann solltest du im Juli oder August nach Pakistan reisen. Wenn du das nicht möchtest, empfehlen wir dir September und Oktober, wenn der Tourismus langsam nachlässt, das Wetter aber noch nicht zu wechselhaft ist. Da der Khunjerab-Pass ab Ende November und einige Seitentäler eventuell schon früher dicht machen, bist du ab November nur noch eingeschränkt im Norden Pakistans unterwegs.

Für den schnellsten Weg nach Indien vom Iran durch Pakistan

Eine Fahrt durch Belutschistan vom Iran nach Indien ist im Sommer sehr, sehr heiß. Auch im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen hoch, aber erträglicher. Im Oktober und November können die Tage noch sehr heiß sein, in den Nächten kühlt es aber etwas ab. Im Dezember und Januar waren die Temperaturen letztes Jahr wirklich erträglich (Tagsüber knapp 30°C, Nachts 12°C).

Visa, Ein- und Ausreise

Das Pakistan Visum ist nur im Ausnahmefall außerhalb des Heimatlandes zu bekommen. Daher sollte man unbedingt bereits vor Abreise schon das Visum in der Tasche haben. Andernfalls muss man seinen Pass (oder Zweitpass!) nach Hause schicken.

Im Regelfall ist das Visum gültig für drei Monate ab Ausstellung. Ein Touristenvisum ist dann ab dem Tag der Einreise für 30, 45 oder noch mehr Tage gültig. Eine Verlängerung ist im Land möglich.

Wie du das Visum in Deutschland bekommen kannst, haben wir in diesem Beitrag festgehalten.

Für die Einreise mit einem Fahrzeug nach Pakistan benötigst du zwingend ein Carnet-de-Passages!

Die Einreise war für uns komplett Problemlos und in 45 Minuten erledigt (Sost). In Taftan kann der Spaß auch mal länger gehen. Allerdings brauchen China, Iran und Indien deutlich mehr Zeit als die Pakistanis, was den Papierkram angeht. Den Bericht unserer Einreise über den Khunjerab Pass findest du hier, den Bericht über unsere Ausreise aus Pakistan hier.

Geld und Budget

Vom Norden kommend, konnten wir ohne Probleme in Sost und Karimabad Dollars gegen Pakistanische Rupees tauschen. Der Kurs war manchmal sehr gut, manchmal weniger gut.

Den ersten Bankomaten, der für uns funktioniert hat, war in Aliabad. In Aliabad und Karimabad gibt es einige Banken, aber die meisten wollten zum Zeitpunkt unserer Reise nix von VISA Karten wissen. Freunde, die mit der MasterCard reisen, hatten mehr Glück.

Vom Iran kommend empfehle ich dir, Dollars dabei zu haben. Am besten tauschst du schon im Iran (Kerman oder Zahedan), dort sollen die Kurse besser sein, als an der Grenze.

Melli und Matze haben an den ATMs von UBL und HBL mit ihrer Visa Card auf dem Weg durch Belutschistan immer etwas bekommen.

Die Lebenshaltungskosten in Pakistan sind überschaubar, allerdings kosten die Unterkünfte ein kleines Vermögen. Wir sind mit dem Fahrzeug vor Unterkunfts-Kosten verschont geblieben. Befreundete Motorradfahrer haben aber durchaus 20-80 Dollar für eine Übernachtung gezahlt.

Wir haben alles in allem 15 Euro pro Tag für zwei Personen in Pakistan benötigt, haben aber nur für eine Unterkunft bezahlen müssen.

Sicherheitslage 

Pakistan ist nicht „eines der sichersten Länder in denen ich je war“. Viele Leute haben uns erzählt, wie sicher Pakistan sein soll, ihnen ist ja nichts passiert. Das ist ein Trugschluss. Eine Reise durch das Land ist mit einem höheren Risiko verbunden. Wir haben die Informationen gesichtet und für uns beschlossen, das Risiko einzugehen! Ich plane auch eine weitere Reise nach Pakistan, allerdings direkt mit dem Flieger über Islamabad nach Skardu um die „heißen“ Gebiete zu umgehen. Es fahren jedes Jahr viele Touristen durch Pakistan und den Touristen passiert tatsächlich sehr wenig. Aber Pakistan durchlebt immer wieder schreckliche Terroranschläge.

Pakistans Provinzen – CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

„Die Gefährdung durch terroristische Anschläge seitens der Pakistanischen Taliban und mit den Taliban verbundener Gruppen, insbesondere Sprengstoffanschläge und Selbstmordattentate, bleibt in Pakistan hoch. Daneben besteht weiterhin die Gefahr religiös motivierter Terroranschläge durch radikale Gruppierungen, die sich vor allem gegen Streitkräfte, Sicherheitsdienste und Polizei sowie gegen religiöse Stätten richten. Der regionale Schwerpunkt terroristischer Anschläge mit den meisten Opfern liegt in Khyber-Pakhtunkhwa, den Stammesgebieten FATA und in Belutschistan.“ Auswärtiges Amt

Daher warnt das Auswärtige Amt auch ausdrücklich: „Vor Reisen nach Khyber-Pakhtunkhwa (ehemals Nordwestgrenzprovinz NWFP), insbesondere nach Peshawar und in das Swat-Tal, sowie in die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan (Federally Administered Tribal Areas, FATA), wird gewarnt.“ Ebenso warnt das auswärtige Amt vor Reisen durch Belutschistan.

„Vor Ein- und Ausreisen über die pakistanische Landgrenze mit Iran wird wegen der Entführungsgefahr im iranisch-pakistanischen Grenzgebiet und wegen der bestehenden Reisewarnung für die Provinz Belutschistan ausdrücklich gewarnt.“

Somit sind beide Overlander-Hauptrouten durch Pakistan von dieser Gefährdung betroffen. Durch Khyber-Pakhtunkhwa kann man allerdings in zwei Tagen fahren. Durch Belutschistan braucht man mindestens 4 Tage.

Damit du ein besseres Gefühl für die Lage bekommst habe ich eine Liste mit einem Auszug der letzten Anschläge und Entführungen zusammengestellt (Quelle: Auswärtiges Amt & Wikipedia)

Terroranschläge 2017 – Ein Auszug

Dezember:

  • 13 Tote bei einem Sturm auf ein Hostel in Peshawar (Khyber-Pakhtunkhwa)

November:

  • Polizist bei einem Selbstmordattentat in Peshawar getötet (Khyber-Pakhtunkhwa)
  • Polizist bei einem Selbstmordattentat in Quetta getötet (Belutschistan)

Oktober:

  • 8 Tote, davon 7 Polizisten bei einem Attentat in Quetta (Belutschistan)
  • 21 Tote bei einer Explosion in der Nähe von Fatehpur (Belutschistan)

August:

  • 15 Tote bei Selbstmordattentat in Quetta (Belutschistan)

July:

  • 25 Tote und 54 Verletzte bei einem Attentat in Lahore (Punjab)

Juni:

  • 14 Tote und 19 Verletzte bei einem Attentat in Quetta (Belutschistan)

Mai:

  • 10 Tote bei einem Attentat in Gwadar (Belutschistan)
  • 25 Tote bei einem Attentat im Mastung Distrikt (Belutschistan)

Februar:

  • 7 Tote bei durch 3 Suizidbomber in Tangi (Khyber Pakhtunkhwa)
  • 5 Tote bei Schusswechsel in Dera Ismail Khan (Khyber Pakhtunkhwa)
  • Mindestens 88 Tote und mehr als 350 Verletzte bei einem Selbstmordattentat in Sehwan (Sindh)
  • 2 Tote bei einem Attentat in Peshawar (Khyber-Pakhtunkhwa)
  • 14 Tote bei einem Attentat in Lahore (Punjab)

Die letzten Entführungen

  • Mai 2014 – chinesischer Fahrradtourist in Khyber-Pakhtunkhwa entführt
  • März 2013 – zwei tschechische Touristinnen in Belutschistan entführt.

Was bedeutet das nun für deinen Reiseplan?

Das Risiko eines Zwischenfalls ist höher in Pakistan als am Bodensee, soweit klar. Man kann dennoch durch Pakistan reisen. Gerade Gilgit-Baltistan gilt als sicherste Provinz Pakistans.

Belutschistan dagegen gilt als weniger sicher. Dafür wirst du auch beinahe den kompletten Weg vom Iran nach Indien eskortiert. Ob der träge Bewacher mit der Kalashnikov dir wirklich weiterhelfen kann, wenn eine Gruppe Taliban anrauscht halte ich für fragwürdig.

Es ist jedem selbst überlassen, die Informationen zu sichten und eine Entscheidung zu treffen durch Pakistan zu fahren oder nicht. Bitte prüfe zumindest die Webseite vom Auswärtigen Amt, bevor du dich entscheidest. Wir möchten hier keine Empfehlung abgeben.

Falls du dich für diese Reise entscheidest, solltest du dich an die Anweisungen der Polizei halten und dich vor Ort informieren, wohin du reisen kannst und wohin nicht. Denn auch diese Informationen können sich jederzeit ändern.

Du solltest auch immer darauf achten, dich adäquat zu kleiden. Auch wenn ein Kopftuch keine Pflicht für Frauen ist, gibt es Regionen, in denen man schon spürt, dass man es aufsetzen sollte. Eine Lange Hose ist für Männer und Frauen in Pakistan Pflicht.

Checkpoints

Um Zeit zu sparen, ist es hilfreich Kopien der Pässe dabei zu haben. Am besten schreibst du noch die Fahrzeugnummer und den Namen des Vaters auf die Kopie, dann müsstest du schnell durch die meisten Checkpoints kommen.

Noch besser ist zusätzlich eine „Foreigner List“, ca. 30 Zettel mit allen Daten, die immer eingetragen werden müssen. Dann müssen die Personen an den Checkpoints die Daten nicht aus dem Pass sammeln sondern können sie in einer Excel-Liste sauber finden.

Diesel

Pakistans Diesel ist günstiger als Indiens und Chinas Diesel, aber viel teurer als Irans Diesel. Wenn du also vom Iran kommst, solltest du dort vollmachen. Das Tankstellennetz war für uns mehr als ausreichend. Die Qualität des Diesels war durchweg in Ordnung.

Für Biker auf der Belutschistan Strecke ist das etwas schwieriger. Deine Begleiter lassen dich eventuell nicht an den Tankstellen stoppen, d.h. du musst aus Kanistern oder Flaschen für einen teureren Preis an Kiosken tanken.

Internet

Aus China kommend: Du kannst eine SIM-Karte in Aliabad bekommen.
Von Indien kommend: In Lahore wirst du auf jeden Fall fündig.
Aus dem Iran kommend: Ich glaube kaum, dass du die Nerven hast, dir eine SIM-Karte zu besorgen.

Wir hatten keine SIM-Karte in Pakistan, denn in Gilgit-Baltistan hat man in vielen Tälern keinen oder nur sehr wenig Empfang.

In Hotels gibt es im Normalfall Internet. Nördlich von Karimabad war das aber im Oktober 2017 noch nicht der Fall. Die Glasfaserleitung, die dort verlegt wir ist nämlich für die Chinesen.

Aber auch da wo es Internet gibt ist es beinahe immer sehr langsam. Es ist ratsam die Offline-Karten zur Navigation im Vorneherein herunterzuladen.

Navigation

Pakistan ist das erste Land, in welchem sowohl Google Maps als auch Openstreetmap nicht sehr gut funktioniert. Viele Dörfer haben laut Karte keine Straßenverbindung. Unsere Papierkarte von ITMB war ebenfalls sehr schlecht. Die Karten von Freytag & Berndt

Der Central Karakorum National. Park bietet eine tolle Karte für den Bereich Passu bis Skardu. Das hilft bei der Planung von Trekking-Vorhaben in diesem Gebiet.

Straßenverhältnisse

Die Straßenverhältnisse auf dem Karakorum Highway waren zu 90% wirklich in Ordnung. Die restlichen 10% sind kürzliche Erdrütsche oder Baustellen, auf denen es auch mal eng werden kann. Aber der gesamte KKH wird von großen LKWs befahren und ist auch ohne 4×4 sehr gut zu befahren. Bevor man in die Seitentäler hineinfährt, sollte man sich auf jeden Fall informieren, wie gut die Verhältnisse sind. Wie schon in Tadschikistan sind die Verhältnisse in den Valleys teilweise sehr schlecht.

Die Straßen vom Iran durch Belutschistan nach Indien sind teilweise richtig gut, teilweise wirklich mies.

Foto von Anne Ciecior: Manchmal sind die Straßen wirklich ein Traum

Trinkwasser

Karakorum Highway – wir haben Trinkwasserquellen gefunden und diese ungefiltert trinken können. Halte dich am besten an die LKW Fahrer, die wissen wo es etwas zu trinken gibt. Stelle immer sicher ob das Wasser aus dem Berg oder aus dem Fluss kommt.

Unser Wasser war gut, aber hatte viele Schwebeteilchen. Ansonsten bekommst du halbwegs ordentliches Wasser bei den Guesthouses. Das würde ich allerdings vor dem Genuss durch einen Wasserfilter jagen.

Einkaufen

Einkaufen war für uns gar nicht so einfach. In den Dörfern im Norden haben wir nach langer Suche das meiste gefunden, mussten aber durch viele verschiedene kleine Läden gehen. Im Süden, sind wir an vielen Supermärkten vorbeieskortiert worden, ohne die Chance zu bekommen anzuhalten.

Auf der Belutschistan-Route empfehle ich dir, deine Vorräte vorher aufzustocken, damit du nur noch das nötigste dazu kaufen musst.

Werkstätten

Überall im Land gibt es kleine Werkstätten. Die Pakistanis sind äußerst hilfsbereit, aber Ersatzteile sind sehr schwer zu bekommen. Für größere Reparaturen oder Ersatzteile fährst du am besten nach Islamabad oder nach Lahore.

Übernachtung und Stellplätze

Wir haben fast immer vor Restaurants, Hotels oder Gästehäusern gestanden. In Gilgit-Baltistan war frei stehen aber kein Problem. In allen anderen Provinzen durften wir nicht frei stehen, sondern mussten zu einem gesicherten Hotel.

Vor einigen Hotels kannst du umsonst stehen, solltest aber dafür im Hotel essen. Das Essen ist da zwar meist gut, aber teuer im Vergleich zu den anderen Lokalitäten.

Einige Übernachtungsmöglichkeiten möchten wir mit euch teilen:

Vom Iran nach Indien

Taftan: Gezwungener Maßen in Levie-Station
Dalbandin: Al-Dawood (nicht gut!), es gibt eine Alternativ
Quetta: Bloomstar Hotel, Lourdes oder das Serena Inn (5 Sterne) – alternativ Polizeistation

Von China nach Indien

Sost: PTDC Sost (36.69127, 74.81986)
Passu: Vor dem Glacier Breeze Restaurant – umsonst, wenn man dort isst. (36.46119, 74.89306)
Karimabad: Vor dem Darbar Hotel (36.31894, 74.66677) oder beim Hunza Royal Guesthouse (am Fort vorbeifahren), nicht so schön aber auch möglich PTDC Garelth (36.31595, 74.65281)
Minapin: Kleines Guesthouse (36.2498669, 74.5302203)
Gilgit: PTDC Gilgit (35.92287, 74.32311)
Skardu: Übernachtung auf Hotelparkplatz des Skardu Mashabrum (35.30276, 75.62323) oder vor dem PTDC (35.29567, 75.64772)
Haripur: Übernachtung in Polizeistation (34.00216, 72.94013)
Besham: Übernachtung auf dem Parkplatz vom Hilton Hotel (34.91359, 72.87014) oder dem PTDC Hotel (34.90085, 72.86037)
Deosai Nationalpark: Sehr viele Möglichkeiten
Naran: PTDC Hotel (34.91156, 73.65332)

Der schnellste Weg nach Indien

Der schnellste Weg von Europa nach Indien über Land ist durch Pakistan, genauer gesagt durch Belutschistan. Vor dieser Region wird vom Auswärtigen Amt gewarnt, allerdings ist seit mehreren Jahren nichts passiert. Schau am besten mal in die Sektion „Sicherheitslage“.

Wir kennen viele Reisende, die diese Strecke genommen haben, und ohne Probleme durchgekommen sind. Man braucht einen langen Atem und muss einige Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, aber es ist möglich.

Zahedan & Mirjaveh

Letzte Chance im Iran den Diesel aufzufüllen und Geld zu wechseln. Du kannst sogar weiterfahren bis Mirjaveh. Falls du zu spät ankommst eskortiert dich das iranische Militär zum einzigen Hotel in Mirjaveh, das nicht gut sein soll und 20 Euro pro Nacht kostet. Melli und Matze durften ihr Motorrad in der Lobby lassen – man darf auch im Auto vor dem Hotel schlafen. Man muss aber am Hotel bleiben, da auch Sistan-Belutschistan nicht als sehr sicher gilt. Die Grenze auf iranischer Seite öffnet um 7 Uhr, das ist in Pakistan allerdings bereits 08:30 Uhr.

Taftan

Taftan ist die Grenzstadt auf pakistanischer Seite. Der Grenzübertritt sollte in zwei Stunden gut erledigt sein. Wenn du am selben Tag noch weiterfahren möchtest, dann solltest du früh zur Grenze. Wenn du später als 14:00 – 15:00 Uhr fertig wirst, dann musst du eine Nacht in Taftan verbringen. Übernachten kannst du dann auf dem Boden der Polizeistation oder im eigenen Fahrzeug.

Auch wenn du früh am Morgen in Taftan ankommst, heißt das nicht, dass du an diesem Tag bereits weiterfahren kannst. Wenn die Eskorte schon unterwegs ist mit einem Touristen vom Vortag, musst du den ganzen Tag in der Levie-Station verbringen. Die Levie-Station darf nicht verlassen werden.

Stelle dich also von Beginn an darauf ein, dass du in Taftan nächtigen wirst. Mit Glück, kannst du aber direkt los fahren.

Foto von Anne Ciecior: Ladungssicherung im pakistanischen Straßenverkehr

Dalbandin

Pakistan Belutschistan Straßen
Foto von: Anne Cicieor – Straßenverhältnisse

Auf dem Weg nach Dalbandin erwartet dich teilweise guter Asphalt und sehr wenig Verkehr. Manche Stellen sind aber furchtbar.

Die Eskorte wechselt häufig (ca. 15 mal) und jedes mal musst du im Buch deinen Namen, Passnummer, Visanummer, Kennzeichen, Name des Vaters usw. eintragen. Die Levies sind freundlich und Tee-Einladungen kann man gerne annehmen.

Der nächste Zwischenstopp auf der Reise nach Indien ist Dalbandin, 295km von Taftan entfernt. In Dalbandin musst du im Al-Dawood Hotel nächtigen. Es gibt zwei Zimmer Kategorien, VIP und Standard wobei sich die Zimmer kaum unterscheiden. Handeln ist möglich, Melli und Matze haben für 20$ im Standard-Zimmer geschlafen. Ein Polizist wacht und schläft vor dem Hotel.

Eskorte Pakistan Belutschistan
Foto von Anne Ciecior: Ein Bewacher im Bus

Im Auto schlafen ist hier ebenfalls möglich. Wenn das Fahrzeug zu groß (Omnibus) ist, musst du eventuell vor der Polizeistation stehen. Sie möchten dich am liebsten IN die Polizeistation bringen, aber mit Nachdruck kannst du im Fahrzeug davor schlafen.

Zwangsstopp in Quetta 

Foto von Anne Ciecior – Die Kinder dürfen sich nicht dem Bus nähern.

Von Dalbandin fährt man weitere 340 Kilometer bis nach Quetta. Auch hier gibt es wieder jede Menge Checkpoints. Vor Quetta wirst du dann nicht mehr von den Levies eskortiert, sondern von der Polizei.

Die Straße wird hier nochmals deutlich schlechter! Verwehungen auf der Straße aber auch tiefe Schlaglöcher können einem das Leben schwer machen. Sie sind aber am bauen und man kann davon ausgehen, dass die Straßen von Jahr zu Jahr besser werden.

Manchmal muss man beim Checkpoint bzw. Eskortenwechsel eine Weile auf das nächste Fahrzeug in der brütenden Hitze warten, manchmal muss alles sehr schnell gehen.

In Quetta muss man ein NOC (No Objection Certificate) beantragen um weiterfahren zu dürfen. Das NOC ist gültig vom Folgetag, d.h. wenn du vor 15 Uhr nach Quetta kommen solltest, kannst du dich am gleichen Tag noch bewerben. Ansonsten musst du das nach der ersten Nacht in Quetta machen und musst daher zwei Nächte in Quetta bleiben.

Du solltest auf keinen Fall am Freitag in Quetta ankommen, denn dann bist du dort das gesamte Wochenende. Das Office für das NOC ist nämlich von Freitag bis Sonntag geschlossen.

Um das NOC zu beantragen kannst du eine Polizeieskorte im Hotel erfragen, du solltest auf jeden Fall sagen warum du dies benötigst. Du kannst die Polizei dann darum bitten, mit dir zum Einkaufen oder zum ATM zu fahren, allerdings wirst du keine große Auswahl bekommen.

Da du in Quetta definitiv übernachten musst, ein kleiner Tipp: Du kannst ein Hotel auch ablehnen, zu dem dich die Polizei fährt. Sie bringen dich automatisch zum Bloomstar Hotel. Alternativen sind z.B. das Lourdes oder das Serena (SEHR teuer, 5 Sterne Hotel).

Eine Übernachtung in der Polizeistation ist auch immer eine Option – Vielleicht lassen sie dich dort umsonst nächtigen, vielleicht auch nicht.  ABER hier wirst du von sehr vielen Menschen besucht. Du wirst keine Privatsphäre haben. Da du bis dahin, egal von wo du kommst, schon einige Tage Eskorte hinter dir hast, gönn dir lieber ein Hotel, wenn du nervlich nicht mehr ganz stabil bist.

Von Quetta bis nach Lahore

Foto von Anne Ciecior: Die Bewachungseinheit, wenn man es nicht von Quetta nach Lahore in einer Nacht schafft und an einer Tankstelle nächtigt.

Je nach Sicherheitslage werden unterschiedliche Wege nach Osten freigegeben, aber weiterhin unter Eskorte der Polizei. Aktuell führt der Weg von Quetta nach Sukkur (392km) und dann wieder nach Norden, nach Multan (426km) und schlussendlich nach Lahore (340km).

Die ersten 50 Kilometer von Quetta nach Sukkur sind für größere Fahrzeuge schwieriger, für Motorradfahrer ein Traum. Die Gegend ist wunderschön, die Steinfarben ändern sich und es gibt tolle Felsformationen. Die Straßen werden kontinuierlich ein bisschen besser.

Irgendwann zwischen Sukkur und Lahore wird man dann endlich von der Eskorte freigegeben. Wenn du Pech hast, begleiten sie dich bis nach Lahore. Von dort hast du nun aber die Möglichkeit beizudrehen und den Karakorum Highway zu befahren, bevor du die Grenze ins wilde Indien übertrittst, dazu später mehr.

Foto von Anne Ciecior – Mit Eskorte unterwegs

Der Süden Pakistans

Wir haben den Süden Pakistans nicht erkundet und wir kennen auch niemanden, der das mit eigenem Fahrzeug gemacht hat (freuen uns aber auf Hinweise).

Über den Karakorum Highway nach Indien

Eine Reise über den Karakorum Highway ist wirklich spektakulär und unvergesslich. Es gibt jede Menge Seitentäler und überall etwas zu entdecken. Nicht jedes Tal ist jedoch befahrbar. In einige wird man von der Polizei nicht gelassen. Daher sollte man sich immer über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Wir sind ausschließlich durch Gebiete gefahren, die als Sicher eingestuft waren. Generell gilt Gilgit-Baltistan als sicherste Region Pakistans und man kann hier wirklich seine Zeit genießen.

Von Gert Wrigge & Ilja Gerhardt – Eigenes Werk (Originaltext: self made), CC BY-SA 3.0,

Vom Khunjerab Pass nach Sost

Es ist teurer und auch komplizierter über China nach Pakistan zu reisen. Allerdings führt der Weg über den sagenhaften Karakorum Highway. Du kommst über den Khunjerab Pass nach China und musst von der Passhöhe auf 4693 Metern noch bis nach Sost fahren, wo die Einreise stattfindet. Auf dem Weg dorthin passierst du einen ersten Checkpoint und auch einen Nationalpark, für den du ca. 8 US Dollar bezahlen musst.

Berge in Pakistan
Auf dem Karakorum Highway

Die Einreise war für uns sehr unkompliziert und war nach 45 Minuten erledigt. Sost ist keine Schönheit, aber bietet einige Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg ist einzigartig und wunderschön. Plane auf jeden Fall einige Fotostopps ein.

Passu und das Shimshal Valley

Von Sost führt der Karakorum Highway weiter nach Süden. Unser erster Stopp liegt in Passu, einige Kilometer hinter Sost . Das kleine, malerische Passu liegt an einer schroffen Bergkette und hat vier Gletscher um das Dorf herum. Von hier kann man wundervolle Wanderungen zu und über die Gletscher starten oder als besonders abgebrühter Overlander ins Shimshal Valley vordringen. Aber sei gewarnt, ein Toyota Landcruiser mit Dachzelt kann schon mal am Felsen oben anstoßen. Im Shimshal Valley gibt es wunderschöne Trekking Möglichkeiten.

In Passu kann man umsonst unterhalb des Glacier Breeze Restaurants stehen. Den Aprikosenkuchen sollte man sich nicht entgehen lassen. Aber lass dich nicht verwirren, der Koch und der Kellner sind eineiige Zwillinge und nicht eine Person, die sich sehr schnell umziehen kann.Es gibt aber auch ein paar Unterkünfte in Passu, die von der Straße gut zu erkennen sind.

Was für ein Schlafplatz!

 Die Suspension Bridges von Passu und Husseini

Südlich von Passu gibt es zwei Suspension Bridges, die weltberühmt sind. Während die Passu Suspension Bridge etwas schwieriger zu erreichen ist, kann man in Husseini in einer Kurve an einem sehr kleinen Café parken und in fünf Minuten zur Husseini Suspension Bridge laufen.

Die Husseini Suspension Bridge

Der Attabad Lake

Fährt man das Hunza Valley weiter nach Süden kommt man unweigerlich am Attabad See vorbei. Dort fand 2010 ein Unglück statt, als ein Erdrutsch 20 Menschen tötete. Da dieser Erdrutsch den Hunza Fluss blockiert hat, entstand in einem halben Jahr der Attabad See.

Dadurch wurde ein 27km langer Abschnitt des Karakorum Highways unbefahrbar und hat die Menschen im nördlichen Hunza-Tal in eine humanitäre Katastrophe stürzen lassen. Innerhalb von nur 6 Jahren haben die chinesen aber Tunnel, Brücken und die Straße wieder zurecht geklöppelt und der Karakorum Highway ist ohne Probleme zu befahren.

Der Attabad See

Karimabad, Minapin und der Rakaposhi

Einige Kilometer nach dem Attabad See erreicht man Karimabad. Das kleine Bergdorf ist ein Tourismuszentrum in Gilgit-Baltistan geworden. Von dort kann man einen genialen Ausblick auf Berge, wie den Ultar II, den Ladyfinger oder den Rakaposhi. Mit dem Baltit und Altit Fort bietet es einen kulturellen Einblick in die Region. Der Basecamp Trek zum Ultar Basecamp zählt zu den schönsten kurzen Treks in ganz Pakistan. Es gibt jede Menge Hotels und Guesthouses in Karimabad. Wir durften kostenlos vor dem Darbar Hotel nächtigen, Alice und Alex haben mit dem Hunza Royal Guesthouse ebenfalls eine günstige Campingmöglichkeit gefunden.

Links sieht man den Ladyfinger Peak, mittig dürfte der Ultar Peak sein

Nicht weit südlich von Karimabad liegt auf der anderen Seite des Hunza-Valleys Minapin. Von Minapin kann man zum Rakaposhi Basecamp trekken. Die beste Sicht auf den Rakaposhi hat man aber aus Karimabad oder etwas südlich von Minapin von der Straße. Nördlich von Karimabad führt ein Weg ins Hoper Valley. Am Ende dieses wunderschönen Tals kann man zum Rush Lake oder sogar Rush Peak trekken.

Trekking zum Rakaposhi Basecamp

Gilgit – Die Qual der Wahl

Gilgit ist die quirlige Hauptstadt von Gilgit-Baltistan. Hier scheiden sich die Wege und man kann hier entweder dem Karakorum Highway weiter folgen oder in eines der Seitentäler abbiegen. Das Naltar Valley bietet sich an, genauso wie die Fahrt nach Skardu.

Von Gilgit kann man auch nach Westen in Richtung Hindukusch und Chitral abbiegen. Diese Region gilt ebenfalls als vergleichsweise sicher in Pakistan.

Skardu und die Deosai Plains

Auch Skardu ist eine quirlige Stadt und das Tor zu den mitunter größten Berg-Abenteuern der Welt. Von Skardu starten die Expeditionen zu den Achttausendern wie K2, Broad Peak oder Gasherbrum. Namhafte 7000er wie zum Beispiel der Masherbrum nutzen ebenfalls Skardu als Expeditionsbasis.

Der Weg nach Skardu ist ebenfalls ein Highlight. Die enge, aber asphaltierte Bergstraße bietet jede Menge wundervolle Ausblicke aber auch ein paar haarsträubende Momente, wenn der LKW im falschen Moment im Gegenverkehr auftaucht.

In Skardu kann man entweder weiter in Richtung Hushe-Valley fahren, den Weg nach Askole einschlagen von wo die K2-Treks starten oder man fährt nach Süden zu den Deosai Plains.

Der Deosai Nationalpark ist eine Hochebene auf 4000+ Metern und ist eine willkommene Alternative zu den doch meist engen Tälern, durch die man fährt. Für die Durchfahrt der Deosai Plains ist ein Fahrzeug mit guter Bodenfreiheit sehr hilfreich, denn es wird sehr rau.

Schon am Ende der Deosai Plains lädt dann der Shausar-See zum campen ein. Tagsüber kommen zwar jede Menge Touristen mit ihren Jeeps vorbei, aber am frühen Vormittag, Abends und in der Nacht hat man den Platz für sich alleine. Wenn man Glück hat zeigt sich hier auch der zweitgrößte Berg Pakistans (Nanga Parbat – 8126m) im schönen Morgenlicht. Über das Astore Valley führt dann der Weg zurück zum Karakorum Highway.

Deosai Nanga Parbat
Ein großartiger Stellplatz am See

Der K2-Trek

Skardu ist der Startpunkt für den genialsten Trek in ganz Pakistan. Von Skardu kommt man mit einem Jeep bis nach Askole und von dort kann man über den Baltoro Gletscher zum Concordia View-Point gehen. Dort ist man umgeben von 8.000ern. Über den Ghondokoro Gletscher und das Hushe Valley findet der Trek ein würdiges Finale am Masherbrum vorbei. Hier kann man in 14-18 Tagen eines der spektakulärsten Trekking-Abenteuer erleben, die die Erde zu bieten hat. Da wir leider zu spät in der Saison waren, konnten wir diesen nicht mehr machen. Aber der Trek steht ganz weit oben auf meiner „Ich komme wieder nach Pakistan Liste!“.

Fairy Meadows

Und dort wartet nur wenige Kilometer später ein weiteres Highlight auf Pakistan Touristen. Mit einer gebuchten Jeep Tour kann man sich bis nach Tato bringen lassen. Von dort kann man zu den Fairy Meadows wandern. Hier hat man wohl einen der schönsten Ausblicke auf den Nanga Parbat. Mit dem eigenen Auto durfte man gar nicht erst auf diese Straße fahren.

Die Durchfahrt von Khyber Pakhtunkhwa

Südlich von Fairy Meadows kommt bald schon Chilas. Chilas ist die südlichste Stadt von Gilgit-Baltistan. Es folgt nun die Provinz Khyber Pakhtunkhwa. Von Chilas folgt man entweder weiterhin dem KKH oder biegt nach Süden ab um über den Babusar-Top Pass nach Süden zu gelangen. Beide Straßen treffen sich bei Abbottabad wieder.

Das auswärtige Amt warnt vor einer Reise durch Khyber Pakhtunkhwa. Generell sollte man Fahrten bei Nacht vermeiden und den Auflagen der Polizei Folge leisten.

In Khyber Pakhtunkhwa befindet sich auch das anscheinend wunderschöne Swat-Tal. Dieses haben wir nicht bereist, da dies gleichzeitig eines der konservativsten Gebiete in Pakistan sein soll.

Option 1: Karakorum Highway

Die Fahrt entlang am Karakorum Highway führt durch die Region Kohestan. Übernachtungsmöglichkeiten haben wir keine gefunden. Ein Hotelmanager hat uns gesagt, dass es unsicher wäre, im Fahrzeug auf dem gesicherten Hotelparkplatz zu schlafen, daher sind wir bis Besham weitergefahren. Dort konnten wir auf einem abgezäunten Hotelparkplatz nächtigen.

Ebenso waren wir verpflichtet mit einer Polizeieskorte zu von Besham bis Haripur zu fahren. Stops auf dem Weg waren für uns leider nicht möglich.

Cobra 7 passt auf uns auf

Wir wurden in Abbottabad von den Polizisten zum Essen eingeladen, alle waren sehr freundlich zu uns, aber haben uns liebend gern an die nächste Eskorte weitergegeben.

Das Haus, in dem Osama Bin Laden von den Amerikanern gefunden und getötet wurde, ist übrigens nur 3,3 Kilometer vom KKH entfernt. Ob es sicher ist, dieses zu besuchen, können wir nicht sagen. Koordinaten: 34.169352, 73.242437.

Übernachtung in Haripurs Polizeistation

Option 2: Babusar Top

Auf der Strecke zum Babusar Top war eine Eskorte von Chilas bis zum Pass notwendig, danach konnte man frei weiterfahren. Motorradfahrer konnten zufahren, da das Begleitfahrzeug sehr langsam war.

Würden wir noch einmal die Wahl haben, würden wir die Route über den Babusar-Top Pass fahren.

Islamabad und Lahore

Südlich vom Karakorum Highway warten Islamabad und Lahore auf dich. Von Haripur führt eine dreispurige, mautpflichtige Autobahn mit sehr wenig Verkehr direkt nach Lahore.  Motorräder dürfen diesen Weg allerdings nicht nutzen und sind gezwungen die Landstraße zu nutzen.

Der Weg von Abbottabad nach Murree soll für die Biker sehr rutschig gewesen sein, daher ist Vorsicht geboten.

Der Verkehr nimmt hier schlagartig zu, es leben viel mehr Menschen in den Ausläufern des Karakorum-Gebirges und im darauf folgenden Flachland. Man kann hier einen guten Vorgeschmack auf das Fahren in Indien bekommen. Von Lahore sind es nur wenige Kilometer zur indischen Grenze.

In Islamabad kannst du sehr einfach dein Visum verlängern lassen. Das funktioniert aber zum Beispiel auch in Gilgit. Wir haben nun mehrfach gehört, dass man in Islamabad aus einem Single-Entry Visum auch ein Double-Entry Visum machen kann. Das hilft natürlich bei einer potentiellen Rückreise durch Pakistan.

Lahore ist eine wirklich große Stadt, in der Autofahren kein Spaß macht. 11 Millionen andere wollen nämlich auch von A nach B kommen.

Die Grenze nach Indien

Es ist derzeit verboten, an der Grenze auf pakistanischer Seite zu nächtigen. Du wirst im Normalfall wieder zurück nach Lahore geschickt. Das PTDC Hotel an der Grenze ist nicht für Ausländer geöffnet. Wir konnten sie überreden von 02:00 Uhr in der Nacht bis Morgens an der Grenze zu warten. Dafür mussten wir aber viel diskutieren. Wir haben unsere Erfahrungen zum Grenzübertritt hier aufgeschrieben.

Reiseliteratur

Reiseführer

Gute und aktuelle Reiseführer für Pakistan gibt es nicht. Der Lonely Planet von 2008 ist aber eine gute Wahl für Overlander, da sich die Berge ja nicht so schnell bewegen. Wir haben viel Informationen aus diesem Reiseführer gezogen. Achtung: Es gibt ihn nicht als Ebook.

Straßenkarte

Mit Freytag & Berndt bekommt man eine relativ ordentliche Straßenkarte ür Pakistan.

Sonstige Literatur

Ich bin Malala – Die junge Malala kämpft in Pakistan für das Recht auf Bildung und wird als Konsequenz von den Taliban niedergeschossen. Dieses Buch zeigt die Geschichte von Malala aus dem Swat-Tal.


Ich möchte mich bei den kleinen und großen Helfern bedanken, die diesen Beitrag ermöglicht haben! Fetten Dank an Pavel,  Melli und Matze von reisegeschmack.com, Remo und Oliver, Karin und Dave, Alice und Alex von shotsatthemoon.com, sowie Anne und Jan.

PakistanReisetipps

Pakistan Guide für Selbstfahrer – Karakorum Highway und Belutschistan

Wir sind im Oktober 2017 durch Pakistan gefahren und fassen hier unsere Erkenntnisse für DEINE persönliche Reise durch Pakistan zusammen. Der Beitrag ist gespickt…