KanadaQuebecWeltreise Tagebuch

Lichtshow und buntes Leben in Montreal

Nach zwei Wochen in Lennoxville bei Mike möchten steht jetzt mit Montreal ein Städte-Highlight an. Montreal ist eine wunderschöne Stadt, die ich schon auf mehreren Geschäftsreisen kennenlernen durfte. Diesmal möchten wir die Stadt erleben, aber aus einem anderen Blickwinkel.

Mit Tuco an Bord können wir in keine Restaurants und auch Museen sind für uns Tabu. Das heißt, wir werden durch die Stadt laufen, soweit es mit Tuco möglich ist. Da er noch ein Welpe ist, müssen wir Spaziergänge durch die Stadt limitieren, mit großen Pausen versehen und auch dafür sorgen, dass es ihm nicht zu heiß wird und er immer genug zu trinken hat.

Einen idealen Standort für die Erkundung von Montreals Altstadt finden wir im Hafen von Montreal. Dort können wir für 25 Dollar im Hafen parken und auch dort im Fahrzeug übernachten.

Bereits als wir in die Altstadt fahren, merken wir, wie diese Stadt pulsiert. Die Menschen sind alle draußen und genießen den Sommer. Sie trinken Cocktails, fahren mit dem Rad den Fluss entlang, führen ihre Hunde aus und besuchen die zahlreichen Attraktionen der Altstadt.

Glockenturm am Fluss
Der Brunnen vor Notre Dame in Montreal
Unser City-Stellplatz
Notre Dame du Montreal – gespiegelt
Claudia und Tuco versuchen zusammen die Straße zu überqueren
Biosphere Montreal – das Wasser- und Umweltmuseum von Montreal
Schon bei meinen ersten Besuchen von Montreal fand ich diese Gebäude hässlich und toll zur gleichen Zeit
Stadtpark am Fluss

 

Bei unserem ersten Spaziergang im Hafen entdecken wir ein orientalisches Festival und ein Poutine Fest. Poutine sind Pommes in Bratensoße mit Käsewürfeln, natürlich in den verschiedensten Variationen und mit vielen Extras.

Im Park lernt Tuco eine Menge anderer Hunde kennen und wir beobachten amüsiert, wie er den dreibeinigen Ozzy besteigt, der sich als Rachezug aber immer wieder auf Tucos Kopf setzt.

Müsste man das zensieren?

Nach einer weiteren kleinen Runde durch die Altstadt machen wir uns auf den Weg zurück zum Auto. Dort lauschen wir den Klängen des orientalischen Festivals. Die Besucher sind ebenfalls aus dem Osten und so fühlen wir uns zurückversetzt in unsere erste Etappe unserer Weltreise, wie schön!

Dazu zeigt die Stadt am Abend was sie kann. Die Beleuchtung der Stadt ist großartig. Immer wieder bewegen sich Figuren am Glockenturm im Hafen, das Riesenrad strahlt in verschiedenen Farben und sogar die Brücke über den Sankt Lorenz Fluss blinkt vor sich hin.

Mitten in diesem Tumult haben wir doch einen recht ruhigen Platz gefunden, der nur durch die orientalische Musik im Zelt nebenan bereichert wird. Nur der letzte DJ setzt ausschließlich auf Bässe und wir können keinerlei Musik heraushören. Wir tippen beide auf einen indischen DJ, denn die Musik in Goa kam diesem Gewummere schon sehr nah. Aber auch dieser DJ gibt irgendwann Ruhe und wir können eine erholsame Nacht am Hafen verbringen.

Am nächsten Morgen fahren wir nicht weit zum Mont Royal. Diese Erhebung über Montreal ist ein riesiger Stadtpark mit toller Aussicht auf die Skyline von Montreal. Wir laufen durch den riesigen Park und Tuco begegnet seinen ersten Eichhörnchen. Es scheint als würden die sich einen Spaß daraus machen, so nah wie möglich an Tuco heranzuschleichen um dann wegzuhüpfen, wenn er sie entdeckt.

Neugierige Eichhörnchen
Claudia und Tuco vor der Skyline von Montreal – bald können wir ihn nicht mehr tragen!
Montreal Downtown

Montréals Straßen sind berühmt berüchtigt für wilden Verkehr und viel Stau. Wir bleiben glücklicherweise von beidem verschont. Ich bin mittlerweile auch deutlich routinierter in großen Städten, das macht sich ebenfalls bemerkbar. Calimero macht sich gut, aber es deuten sich schon wieder erste kleine Lecks an. Diesmal kommt Diesel aus der Standheizung, aber wir ignorieren das vorerst, denn nach zwei Wochen Schrauberei, müssen wir uns ein paar Tage davon erholen.

Obwohl wir nicht so wirklich auf die Städte hingefiebert haben, gefällt uns Montreal total und wir freuen uns nun umso mehr auf Ottawa und Toronto!

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