Calimero

So viel kostet unser Reisemobil

Wir werden sehr oft danach gefragt, wie viel unser Reisemobil namens “Calimero” gekostet hat.

Meine Antworten lagen meistens zwischen 25.000 Euro und 40.000 Euro. So ganz genau ist mir das nämlich auch nicht klar gewesen.

Immerhin haben wir ganz gut verdient und den Ausbau über drei Jahre gezogen. Das Fahrzeug habe ich mir damals von meinem Ersparten gekauft, so dass wir in keine Schuldenfalle gerannt sind.

Der weitere Ausbau wurde mit neuem Ersparten, Firmenboni und Steuerrückzahlungen bezahlt.

Ich habe mir nun einmal die Zeit genommen und die Kosten für dich detaillierter aufgeschlüsselt. Hoffentlich hilft dir das bei der Planung deines eigenen Reisemobils.

Kosten für das nackte Fahrzeug

Wir haben einen 20 Jahre alten Land Rover Defender mit einem 300 TDI Motor in der 110 Station Wagon Ausführung gekauft. Zur Zeit des Erwerbs hatte Calimero knapp über 260.000 Kilometer auf der Uhr und stand unserer laienhaften Meinung sehr gut da.

Erst im Nachhinein haben wir festgestellt, welche Schäden Calimero so hat und haben uns geärgert, genau diesen Defender gekauft zu haben.

Der Vorteil ist dennoch die Geländefähigkeit eines Land Rovers gepaart mit dem guten 300TDI Motor. Außerdem gibt es für Land Rover alle möglichen Gadgets und der Innenausbau ist relativ einfach zu bewältigen.

Für Calimero (und eine Kiste fürs Dach!) haben wir genau 10.000 Euro ausgegeben.

Reparaturen, Wartung und Ersatzteile

Wir haben viel Geld und viel Zeit in Calimero investiert, bevor wir auf große Tour gefahren sind. Rund 4.200 Euro sind in Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien (Mike Sanders, Rostschutz …) geflossen und rund 500 Euro für die Werkstattkosten. 

Die meisten Teile haben wir bei Paddockspares in England bestellt, denn dort sind Teile deutlich günstiger als in Deutschland.

Wenn wir aber ein wichtiges Teil in Originalqualität oder schnellen und einfachen Service benötigten, haben wir bei FWD Ebner unsere Teile bestellt.

Zu diesen Teilen gehören unter anderem zwei neue Differentiale, gebrauchte Treeslider, der Differentialschutz, die LED-bar und einiges mehr, was wir an der Technik angepasst haben.

Reifen

Calimero muss auf guten Reifen stehen. Für ein neues Set Reifen, das aus sechs BF Goodrich All Terrain KO 2 in der Größe 235x85xR16 besteht, haben wir 830 Euro ausgegeben.

Fahrwerk

Das Fahrwerk war uns wichtig, denn wir möchten mit viel mehr Gepäck um die Welt fahren, wie uns jeder Defender Fahrer empfohlen hat. Allerdings fährt der normale Defender-Fahrer auch selten mehrere Jahre am Stück durch die Welt. Daher haben wir unser Auto gegen jeden guten Rat trotzdem vollgepackt und haben dafür in ein ordentliches Fahrwerk investiert. Einen detaillierteren Beitrag zum Thema Fahrwerk findest du hier.

Das Fahrgefühl hat sich signifikant verbessert und wir fühlen uns auf kurvigen Straßen wieder wohler.

Das Fahrwerk von re-Suspension hat uns knapp 2.200 Euro gekostet.

Größere Reichweite für Calimero

Da wir durch Länder fahren, in denen die nächste Tankstelle nicht in 50km erreicht ist, haben wir uns dazu entschieden, einen Zusatztank einzubauen. Darüber haben wir auch hier geschrieben. Der Zusatztank von GMB unserer Meinung nach die beste Wahl. Bis heute sind wir mega begeistert über diese Entscheidung. Das ist eines unserer liebsten Erweiterungen am Fahrzeug.

Dafür haben wir 680 Euro hingelegt.

TD4 Sitze im TDI

Keine Sitze … ist auch doof

Die Sitze von Calimero waren wirklich komplett durch, da musste etwas neues her. Wir haben uns damals gegen teure Recaros und Scheelmanns entschieden und uns für 600 Euro ein Set neue Defender Sitze aus dem TD4 mit Sitzheizung gegönnt.

Der Dachträger

Ja wir fahren mit viel Dachlast umher, aber so wollen wir das. Die Solar Paneele müssen da drauf und auch unser Zeug, das wir nicht jeden Tag in der Hand haben. Dafür haben wir eine Kiste und eine Tasche auf dem Dach. Hier sollte EIGENTLICH auch das Dachzelt drauf. Der Dachträger von Upracks hat 1200 Euro gekostet.

Die größte Investition – das Hubdach

Eigentlich war der Plan mit dem Dachträger und einem Dachzelt zu fahren. Nachdem sich aber herausgestellt hat, dass wir vermutlich länger unterwegs sind, haben wir uns umentschieden. Wir haben unserem Calimero ein Hubdach von X-Vision-X verpasst und sind damit bis heute sehr glücklich. Kleinere Reparaturen und Anpassungen wurden von Markus nach zwei Jahren ohne Zusatzkosten für uns erledigt.

Das Hubdach inklusive ein paar weiterer Dinge, die Markus für uns getan hat, haben wir 7.500 Euro hingelegt. Das ist ein stolzer Preis, aber immer noch eines der günstigeren Hubdächer im Wettbewerb. Nach über 200 Nächten im Hubdach können wir das Hubdach auch getrost weiterempfehlen. Das nächste mal jedoch, möchten wir einen Festaufbau, damit wir uns Nachts in Ländern wie dem Iran, Indien oder Pakistan etwas besser von der Außenwelt abschotten können. 200 Euro sind zusätzlich noch in unsere Matratzen geflossen, bis wir die richtige gefunden haben.

Die Markise

Wir haben uns eine ARB Markise gekauft und waren nach einiger Benutzung der Meinung, wir bräuchten eine Foxwing. “Die Foxwing ist ja so toll”, meinte jeder, der sie hat. Außerdem kommt man trocken vom “Garten” ins “Wohnzimmer”, wenn es regnet.

Allerdings hat es auf unserer Tour vielleicht 10 Tage geregnet. Wenn man alleine unterwegs ist und nicht in einer Gruppe fährt, fragt man sich dann schnell. “Bauen wir die Foxwing auf?” und meist lautet die Antwort: “Neeee, lass uns ins Auto setzen.”. Also wird das Hubdach aufgeklappt und wir machen es uns in Calimero gemütlich.

Auch bei Sonne konnten wir meist ab einer gewissen Uhrzeit im Schatten Calimeros sitzen. Tagsüber sind wir dann entweder gefahren oder hatten anderen Schatten zur Verfügung. Wir haben unsere Foxwing bisher in der Türkei einige Tage aufgehabt und im Iran zweimal.

1200 Euro haben wir insgesamt für die ARB Markise (Verkauf ist schon rausgerechnet) und die gebrauchte Foxwing mit drei Seitenteilen ausgegeben. Ich hoffe ja, dass wir sie in Zukunft öfter brauchen. Bis heute, war es das Geld nicht wer.

Standheizung

Wir hatten bereits eine alte Standheizung an Bord. Eine Eberspächer, die vor 20 Jahren eingebaut wurde. Da die alte Standheizung überholt werden müsste und auch kein Höhenkit besitzt, haben wir uns für eine neue Eberspächer Luftheizung inklusive Höhenkit entschieden, die wir selbst mit der Hilfe von Freunden eingebaut haben. Die Standheizung hat uns 852 Euro gekostet.

Kühlschrank

Der Kühlschrank beim ersten Probestellen.

Ohne kaltes Bier auf Weltreise? Das wäre ja schrecklich! Aber auch für Butter, kalte Cola, Joghurt, Milch und Fleisch brauchen wir unseren Kühlschrank. Die Wahl ist auf die Engel MR 040 38 Liter gefallen. Die Kühlbox von Engel ist der absolute Hit und begleitet uns nun ohne Probleme seit 7 Monaten auf Weltreise. Wir haben damals knappe 450 Euro dafür gezahlt.

Elektro und Solar

An der Verkabelung habe ich lange getüftelt

Wir haben zwei Optima Yellow Top Batterien verbaut, die mit 2 Solar Paneels mit je 100 Watt angeschlossen sind. Die Batterien sind einfach nur parallel geschalten, wir haben darauf verzichtet, einen Trennschalter oder ähnliches einzubauen. Die Batterien werden entweder über Solar und einen Solarladeregler und/oder über die Lichtmaschine des Fahrzeugs geladen.

Die Solarpaneels lagen bei 560 Euro, der Solar Laderegler bei 60 Euro und die Batterien bei 400 Euro. Mit Kabeln, 12V-USB-Steckdosen und weiterem Kleinkram kamen wir auf ungefähr 1150 Euro.

Wir haben auf Landstrom verzichtet (bereuen wir mittlerweile) und haben auch keinen Konverter auf 220/230V.  Wir hätten zudem einen ordentlichen MPPT Laderegler verbauen sollen, denn wir verschenken einiges an Leistung der Solarpaneele. Wenn man 7 Tage im Halbschatten steht, ist das hart an der Grenze.

Der Innenausbau

Den Innenausbau (ohne die Fancy Technik) haben wir zum größten Teil mit dem Casemaker System realisiert. Einen detaillierten Blog Beitrag dazu findest du hier.

Für das Material haben wir 1200 Euro bezahlt und den größten Teil des Ausbaus in einer Woche erledigt. Über die Jahre kamen noch einige Anpassungen hinzu. Insgesamt wird das aber einen Betrag von zusätzlichen 300 Euro nicht überschritten haben.

Zusätzlicher Kram

Wir haben Kanisterhalter, Airlineschienen, einen Kompressor, Berge Equipment (Seil und Schäkel), jede Menge Werkzeug, einen Highlift-Jack, einen Stempelwagenheber und ein Reifenreparaturset an Bord. Alles in allem werden da nochmal um die 1000 Euro drin stecken.

Ausrüstung

Die Ausrüstung, die wir im Calimero so mit uns herumtragen, können wir nicht bepreisen. Wir haben über viele Jahre Outdoor Ausrüstung, Klamotten und weiteres gesammelt, das nun auch wieder zum Einsatz kommt.

Die große Rechnung zum Schluss

Mit all den Kosten zusammengerechnet hat unser Calimero mit allem drum und dran circa 34.000 Euro gekostet.

Die Kosten von 24.000 Euro sind in drei Jahren zwischen Kauf  und Abfahrt angefallen. Das macht mehr als 8000 Euro pro Jahr.

Nebenher mussten wir noch für die Reise selbst sparen. Daher haben wir irgendwann auch aufgehört, ein schönes Gadget nach dem anderen ins Fahrzeug zu stecken, sondern lieber das Geld in unsere Reisekasse zu werfen.

Man kann ein Reisefahrzeug auch für VIEL weniger Geld auf die Beine stellen. Dachzelt, Dachträger und Basisfahrzeug. Ein paar Bretter in die Bude und schon hat man was, mit dem man losfahren kann. Unsere Entscheidungen waren dennoch wohl überlegt, aber abhängig von unserem Verdienst.

Hätten wir uns einen Toyota geleistet, hätten wir bereits über 20.000 Euro in die Basis ausgegeben anstatt 10.000 Euro für den Defender (15.000 Euro inklusive Reparaturarbeiten).

Von den unzähligen Arbeitsstunden an der Karre möchte ich gar erst anfangen zu erzählen.

Das ist unser persönliches Fahrzeug, ich habe damals geglaubt, ich kann für 20.000 bis 25.000 Euro das für mich perfekte Fahrzeug bauen, da lag ich jedoch weit daneben. Daher möchten wir unsere Zahlen mit dir teilen, damit du weißt, wie sich die Kosten zusammengetragen haben.

UPDATE: Was hat das Auto WÄHREND der Reise gekostet?

Während der Reise war Calimero der größte Kostentreiber. Ist aber auch verständlich. Immerhin ist er sowohl unsere Unterkunft als auch unser Fortbewegungsmittel.

Reparatur & Wartungskosten

8721 Euro haben wir in 2 Jahren und drei Monaten für Calimero an Wartungs- und Reparaturkosten ausgegeben. Das klingt nach viel Geld und … ist es auch!

2500 Euro hat uns eine große Reparatur in Jackson Hole (USA) gekostet, 3000 Euro haben wir bei Mike in Quebec (Kanada) für eine wirklich ausführliche Wartung bezahlt, bei der wir wirklich alle bekannten Probleme gelöst haben, sowie jede Menge Wartungsthemen erledigt haben. Die restlichen 3200 Euro sind für Teile, Öle und Reparaturen überall auf der Welt angefallen, ein Großteil davon allerdings in Nordamerika.

Spritkosten

6424 Euro haben wir für Sprit ausgegeben. Für 71.504 Kilometer.  Das sind 0,83 Euro pro Liter Diesel. Das inkludiert die Heizungskosten, die ebenfalls über Diesel liefen.

Versicherung-, Steuer und Ähnliches

2358 Euro haben uns die Versicherung in Nordamerika und Deutschland sowie die deutsche Steuer über die Zeit gekostet.

Verschiffungskosten

3200 Euro für die Verschiffung von Indien nach Nordamerika

2800 Euro für die Verschiffung von Nordamerika nach Hause

Das macht 17.079 Euro (Spritkosten NICHT mit eingerechnet …) während der Reise.

Das macht 632 Euro pro Monat und ist damit um ein paar Euro günstiger als die Warmmiete unserer alten Wohnung.

Hätte ich mich weniger um die kleinen Probleme bei Calimero gekümmert, hätten wir diese Kosten deutlich drücken können. Aber uns war es immer wichtig ein möglichst einwandfreies Fahrzeug in die abgelegenen Gebiete dieser Welt zu fahren.

Einige der Links sind sogenannte Affiliate Links. Wenn du darüber Produkte bestellst, bekommen wir eine kleine Provision, du bezahlst aber keinen Cent mehr. Win-Win, oder?

5 comments

  1. Hallo Ihr beiden,

    danke für diesen super-wertvollen Beitrag, der nicht nur genauestens auflistet, wo die Kohle geblieben ist, sondern auch, wovon ihr inzwischen sagt: war gut oder war nicht gut. Das ist ja noch mal so wichtig. Herausragend ist der Beitrag auch, weil ihr mit einem vergleichsweise kleinen Fahrzeug auf eine vergleichsweise lange reise gegangen seid.

    Daumen hoch und weiterhin gute Fahrt!

    LG

    Kai

  2. Aloahe Ihr zwei Weltreisenden,

    Euren Blog verfolge ich mehr oder weniger regelmässig. Jetzt muss ich auch mal ein Kompliment loswerden, Ihr pflegt einen schönen und kurzweiligen Schreibstil.

    Eure Berichte inspirieren dazu auch mal Ziele in den Fokus zu holen die wir bisher nicht so auf der Karte hatten, echt toll. Unsere “Ur-Idee” ging eigentlich in Richtung Mittel-/Südamerika, mittlerweile denken wir jedoch auch schon in verschiedene Richtungen. Danke für die Inspiration !

    Unser “Welt-“Reismobil wächst seit ungefähr einem Dreivierteljahr kontinuierlich, auch wenn es bis zur Weltreise vermutlich noch einige Zeit dauern wird. Wir haben uns für die Variante Dachzelt und individueller Selbstausbau entschieden.

    Diese Kombi haben wir jetzt über eine Saison bei verschiedenen kürzeren oder längeren Trips getestet. Jetzt in der “Nachsaison” wird nach und nach auf Basis der Erfahrungswerte optimiert.
    Als nächstes steht noch die Montage des Solarpanels zur Unterstützung unserer Versorgerbatterie und die Modifikation unserer Küchenzeile an. Fahrwerk wird dann auch im nächsten Jahr ein Thema. Die Arbeit geht bei einem Defender ja nie aus 😉

    Danke nochmal für den sagenhaften Input eine gute Reise und nicht zu vergessen immer eine Handbreit Luft unter dem Diff.

    Beste Grüße vom
    Rasta

  3. Hallo ihr beiden,

    ich bin seit Wochen und Monaten am Planen und recherchieren für meine Weltreise ab nächstem Jahr (für 1-2 Jahre) und stoße doch jeden Tag auf neue Blogs, Vlogs und sonstige Basteltipps 🙂 Heute bin ich bei euch gelandet.

    Seit 3 Tagen besitze ich nun endlich auch meinen Defender 110 TD4 und jetzt geht dann der große Umbau los.

    Eure Kostenaufstellung finde ich klasse, vielen Dank. Das macht leider – insbesondere so detailliert – kaum jemand. Und es zeigt erfreulicherweise, dass meine bisherigen Schätzungen für Kost, Logie und Fahrzeugunterhalt nebst Umbauten ziemlich deckungsgleich zu euren Ausgaben sind.

    Zu eurem Calimero habe ich aber ein paar Fragen:
    1. Hattet ihr jemals in Dachzelten geschlafen und einen direkten Vergleich? Ich plane seit Anfang an zwar mit Dachzelt, aber alle 2 Wochen überkommt mich der Wunsch eines Hubdaches. Auch wenn ich es bezahlen könnte, schrecken mich die Kosten im direkten Vergleich dennoch ab. Wie ist heute euer Stand dazu, nach 2-3 Jahren? Und was meintet ihr mit “heute lieber einen Festaufbau”? Also z.B. eine Wohnkabine auf einem Pickup?
    2. Haben sich die Difflocks gelohnt? Würdet ihr diese noch empfehlen? Ich habe lange drüber nachgedacht, ob ich welche verbauen soll oder ob das Mittendifferential schon genügt…?! Ich plane natürlich auch gute Offroadfähigkeit, aber die ganz matschigen oder steilen Pisten sowie zu tiefe Wasserdurchfahrten würde ich natürlich meiden, schon alleine aus Schutz für das Auto und des Innenausbaus. Das bewegt mich aktuell einfach eher zu “keine Difflocks”.

    Ich freu mich, wenn ihr Zeit findet, um mir zu antworten.

    Danke & Gruß,
    Simon

    1. Hallo Simon,
      freut mich, dass dir die Aufstellung hilft.
      Nein ich habe nie in einem Dachzelt geschlafen, aber genug Leute bei Regen beim Zusammenbau gesehen! Wenn Dachzelt auf Weltreise, würde ich mir noch eine Schlafvariante innen ermöglichen, falls mal ne Weile mieses Wetter ist. Das kommt aber wiederum auf die Ziele an, die du anfährst. Phil und Karo (The Sunnyside) fühlen sich auch im Landy wohl, bei kälteren Temperaturen – ist halt ein anderes Konzept. Man kann das mit Sicherheit auch mit einem Dachzelt machen. Kauf dir doch so ein Teil, fahr mal ne Weile rum und schau wie es dir passt, bevor du so viel Geld für ein Hubdach ausgibst. Mit Festaufbau meinte ich eine teilintegrierte Wohnkabine, das wär schon schick.

      2. Die Diff-Locks sind richtig spaßig, aber für eine Weltreise nicht zwingend notwendig (Aber was ist schon notwendig …) WENN, dann würde ich mir nur hinten eins einbauen.

      Cheers,
      Bernd

  4. Hallo Bernd,

    danke für die rasche Antwort. Das hat vieles beantwortet!

    Ziele? Ganz Grob nach Osten, Mongolei, China, ggf. Japan, dann USA, Canada und wenn das Geld noch reicht weiter nach Süden 🙂 Ich werde alle Klimazonen haben.

    Ich hatte aber sowieso eine Schlafmöglichkeit im Auto vorgesehen, wo man auch bei schlechtem Wetter tagsüber Zeit verbringen kann. Und klar, den Willy von Phil und Karo kenne ich natürlich auch 🙂
    Ich glaube, dann bleibe ich aber beim ursprünglichen Plan: Dachzelts+Standheizung ins Zelt und bei Sturm dann im Auto!

    Zu den Diffs: eins ist klar: wenn überhaupt, dann nur ein Torsendiff, keine 100% Sperre.
    Aber wieso nur hinten? Aus Kostengründen? Oder schlechte Erfahrungen vorne? Nach aktuellem Stand würde ich vorne und hinten Diffs einsetzen, da es die für den TD4 in England ja “relativ” günstig für 400 Pfund das Stück gibt (ich hatte bisher mit >1000€ gerechnet).

    Gruß,
    Simon

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